Holunderblütensirup selbst gemacht - 24notes
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Holunderblütensirup selbst gemacht

den Duft des Frühsommers einfangen

Holunderblütensirup selbst gemacht

Im Sommer werden bei uns in der Familie die Rufe nach Süßgetränken immer lauter. Einfaches Wasser kommt bei den drei Kleinen nicht wirklich gut an, erst recht nicht das Wasser aus dem Hahn. Leider.

Mit dem Angebot an Getränken sind uns folgende 3 Punkte wichtig:

1. Es soll genügend getrunken werden. Für unsere Kleine heißt das mit ihren 9 Jahren etwa 1 Liter, für die beiden Großen mit 12 und 15 Jahren etwa 1,5 Liter.
2. Es soll möglichst nachhaltig sein. Da wäre Leitungswasser natürlich unschlagbar.
3. Es soll lecker schmecken.

Eine herrlich erfrischende Sommerlimonade wie die aus selbstgemachtem Holunderblütensirup kommt dabei richtig gut. Damit locken wir sogar unsere drei kleinen Leitungswassermuffel an den Trinkkrug.

Holunderblütensirup selbstgemacht – wie geht’s?

Für mich gibt es fast nichts Schöneres als den kitzelnden Duft von Holunderblüten. Wenn ich barfuß über das kühle Gras durch unseren Garten laufe, setze ich mich gerne unter unseren Holderbusch und genieße das Aroma, spüre die frühsommerliche Sonne, freue mich am blauen Himmel mit seinen Schäfchenwolken. Holunderblütensirup ergibt nicht nur ein leckers Getränk, sondern konserviert für mich die Eindrücke des Sommers.

Hier ein einfaches Rezept für 2 Liter Sirup:

2 Liter Wasser
2 kg Zucker
2-3 Zitronen (unbehandelt)
50 g Ascorbinsäure
Etwa 30 oder mehr Holunderblüten

Zuerst das Wasser mit dem Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Dann 2 Zitronen in Scheiben schneiden und dazugeben. Wer es, wie ich, ein wenig saurer und erfrischender mag, der kann den gepressten Saft einer dritten Zitrone hinzufügen. Nun die Ascorbinsäure hineingeben und gut umrühren, bis sich alles aufgelöst hat.

Die Holunderblüten von den Stängeln befreien, kurz unter kaltem Wasser abspülen und auf ein Geschirrtuch legen. Dann die eventuell auf den Blüten verbliebenen Insekten absammeln. Jetzt alle Blüten in die Zucker-Zitronen-Ascorbinsäure-Lösung geben und zugedeckt an einem kühlen Ort für 3 bis 5 Tage stehen lassen.

Dann die Holunderblüten und die Zitronenscheiben abschöpfen, durch ein Sieb oder durch ein Tuch abfiltrieren und noch einmal aufkochen. Heiß in geeignete Flaschen abfüllen und sofort verschließen. Kühl gelagert bleibt der Holunderblütensirup etwa ein Jahr haltbar.

Mit Wasser aus dem Hahn großzügig verdünnt schmeckt das richtig lecker. In einem heißen Sommer  kann ich gar nicht genug Sirup beibringen. Richtig alt wird er bei uns nie.

Wenn dann die Beerensaison so richtig in die Gänge kommt und die Schwarze Johannisbeere reichlich trägt, dann ist zum zweiten Male im Jahr das Sirupmachen auf dem Plan. Diesmal dann mit dem Entsafter.

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schreibt als Gastautorin für 24notes. Sie folgt dem Weg des Yoga und beschäftigt sich intensiv mit spirituellen Wegen

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4 Comments
  • Kerstin
    Posted at 11:54h, 28 Juni Antworten

    Ja, wirklich toll. Man kann viele gute Dinge so leicht selber machen. Lecker und gesund. Und wenn die Kinder bei der Herstellung dabei sind trinken sie es nochmal so gern. Wir haben immer viel Spaß beim Selbermachen und kochen. Unser Holunder im Garten bleibt nie ungenutzt.
    Liebe Grüße Kerstin

    • Natascha Cepec
      Posted at 13:52h, 28 Juni Antworten

      Liebe Kerstin,
      stimmt, Selbermachen macht wirklich Freude. Auf die Beerensaison freue ich mich besonders, auch auf das Naschen von den Sträuchern.
      Liebe Grüße zurück, Natascha

  • auroraworld
    Posted at 19:48h, 02 Juli Antworten

    Liebe Natascha, das fand ich jetzt interessant. Ich kenne das Rezept so, dass man die Blüte nur über eine Nacht im Wasser einweicht und dann aufkocht, mit Zitrone etc. Ich mache es inzwischen so, dass ich keinen Zucker dazu gebe. Der Saft hält sich auch so wenn man die Flaschen richtig verschießt. Zum Süßen nutze ich dann direkt bei Gebrauch Honig. Unsere Flaschen halten sich über Jahre, und ich liebe diesen Saft. (-; Liebe Grüße!

    • Natascha Cepec
      Posted at 13:59h, 04 Juli Antworten

      Deinen Ansatz finde ich ebenfalls sehr spannend. Ich bin immer davon ausgegangen, dass der Zucker seinen Teil zur Haltbarkeitsmachung beiträgt (ich weiß, die Ascorbinsäure auch). Die Kinder, ehrlich gesagt ich auch, mögen es lieber süß. Bei den Marmeladen übrigens auch. Da mache ich das mit dem klassischen Zuckergehalt, ganz wie zu Omas Zeiten. Liebe Grüße, Natascha

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