24one n° 2 Der Leser - 24notes
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24one n° 2 Der Leser

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Der Leser

Ein Mann sitzt im Café und liest in einem Buch. In der heutigen Zeit eher ein seltener Anblick, die allermeisten Gäste in den Cafés unserer Städte schauen entweder auf das Display ihrer Handys oder haben ein Notebook auf dem Tisch stehen. Aber nein, ganz so weit sind wir noch nicht. Noch ist nicht alles digitalisiert. Gedruckte Bücher gibt es sehr wohl noch…sie…

… sind kein Relikt aus der Vergangenheit …

…und das zum Glück. Mir zum Beispiel raucht der Kopf, wenn ich längere Zeit auf den Computerbildschirm oder auch aufs Handydisplay geschaut habe. Bei einer gedruckten Zeitung oder einem Buch dauert es zumindest erheblich länger, bis ich dann auch nicht mehr kann und nur noch die Buchstaben sehe…

…Chaos…

Jemand liest in einem Café ein Buch. Wer dort noch in einem Buch herumschmökert, der gehört auf jeden Fall zur Minderheit. Viel zu viele andere Eindrücke hämmern in der Großstadt auf uns ein, als dass wir uns noch ohne weiteres auf ein Buch konzentrieren können. Auf den digitalen Medien lesen wir oftmals nur Schlagzeilen oder einzelne Abschnitte. Oftmals flimmert in jenen Cafés oder Bistros noch Fernsehbildschirm, zumeist ist dann ein Nachrichtensender wie n-tv oder tagesschau24 eingeschaltet…wenn nicht, dann  allenfalls noch irgendein Sportkanal, und das meist auch nur während Großevents.

Die große Mehrheit starrt aufs Handy…und scheint auf den ersten Blick so ganz nebenbei noch Selbstgespräche zu führen. Klar, die drahtlosen Ohrstöpsel fallen meistens gar nicht mal auf, solange man eine Person nicht genauer anschaut. Selbst wenn die Leute in Gruppen zusammensitzen, so findet man meistens einige darunter, die aus ihrer digitalen Blase nicht herauskommen wollen.

Das Bild entstand in Frankfurt am Main. In der Scheibe des Cafés reflektiert sich das Großstadtgetriebe, den Verkehr und die Fassade gegenüber. An zahlreichen Stellen dringt das Innenleben des Cafés durch. Hintergründig angedeutet sind noch die Gesichter der anderen Gäste.

Das Buch

Die Lektüre des Lesers, ist sie sein Privatvergnügen, oder dient sie beruflichen Zwecken? Diese Frage kann ich nicht beantworten!

 

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