Das Element Wasser - 24notes
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Das Element Wasser

Fotoserie

Das Element Wasser

Hierzulande denkt kaum jemand darüber nach. Weil nämlich in unseren Breitengraden praktisch immer genügend von diesem lebenswichtigen Element namens Wasser vorhanden ist. Sogar dann, wenn der Regen einmal etwas länger ausbleibt. Ich gebe ja zu, als Landwirt oder Gärtner wäre auch ich verärgert und beunruhigt, wenn es zu wenig regnet. Aber, wenn jemand in unseren Breiten von Wassermangel spricht, dann handelt es sich dabei um Gejammer auf hohem Niveau.

Wassermangel ist etwas ganz anderes

Schon eher bekommt man eine Vorstellung davon, wenn man z.B. in Spanien ins Landesinnere fährt. So ähnlich sieht eine von einer Dürrekatastrophe heimgesuchte Landschaft tatsächlich aus! Wenn vielleicht gerade noch ein paar Olivenbäume gedeihen.

Während wir im Durchschnitt 127 Liter sauberes reinstes Trinkwasser pro Tag für das Waschen, Putzen und Kochen verbrauchen, haben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation mehr als eine Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser. Wassermangel betrifft vor allem die Ärmsten – doch ganz davor gefeit sind auch wir nicht. Man bedenke: nur 1% der Wasservorräte weltweit ist direkt als Trinkwasser verfügbar, der Rest ist Salzwasser oder aus anderen Gründen nicht verwertbar.

Frühlingszauber

Gäbe es kein Wasser, dann würde auch der Frühling hier die Natur nicht mehr verändern können. Eigentlich müßig, dies zu erwähnen, aber dann würde es keine Pflanzen und Tiere und auch keine mehr Menschen geben. Deswegen habe ich bewusst Frühlingsmotive fotografiert, bei denen im Hintergrund der Bilder Wasser mit ins Spiel kommt. Weiter verstehe ich unter dem Begriff „Frühling“ nicht nur den allseits gerühmten Wonnemonat Mai. Dieses Jahr hatten wir ja  im Februar bereits oftmals frühlingshafte Temperaturen. Aber wir sollten nicht vergessen: es ist nicht nur die Sonne, die jetzt draußen wieder länger scheint, sondern auch die Lebensquelle Wasser, die uns alljährlich den Frühlingszauber beschert.

Location

Aufgenommen habe ich die Bilder dieser Serie alle an den Langwieder Seen, einem bekannten Naherholungsgebiet im Westen der Stadt München. Noch ist hier keine Badesaison und so lassen sich hier wie an zahlreichen anderen Seen solche und ähnliche Motive finden.

Und ja, man kann darüber diskutieren, ob jedes Bild einen Schärfepunkt haben muss. Muss es das wirklich?

A propos…falls irgendjemandem diese Sache bekannt vorkommt: ein ähnlicher Artikel war bereits vor drei Jahren schon einmal ein Beitrag unseres früheren Portfolios.

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