Kunst im Foyer: Martin Parr - 24notes
16830
post-template-default,single,single-post,postid-16830,single-format-standard,bridge-core-3.2.0,qode-page-transition-enabled,ajax_fade,page_not_loaded,,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-theme-ver-30.6.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-7.7.2,vc_responsive
 

Kunst im Foyer: Martin Parr

Kunst im Foyer: Martin Parr

Kunst im Foyer der Versicherungskammer Bayern.

Jeder Kunstliebhaber in München, insbesondere von Fotografie kennt die Adresse: das Kunstfoyer der Versicherungskammer an der Maximilianstraße. In der Nähe vom Maxmonument. Eigentlich mehr als nur ein „Foyer“. Beim Betreten sieht man zwar einen Empfang, aber abgesehen davon wirkt die Lokalität schon eher wie ein Museum oder eine große Galerie. Geboten werden pro Jahr drei bis vier Wechselausstellungen, wobei Kunst- und Dokumentarfotografie den Schwerpunkt darstellen.

Möglich macht dies die Versicherungskammer Kulturstiftung. Für alle die es noch nicht wissen – der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei. Nicht aber das lohnt den Besuch, sondern das hohe Niveau der gezeigten Kunstwerke. Vor allem aber, finde ich, ist diese Art von Kunst für die meisten von uns leichter zugänglich. Anders als z.B. für Alte Malerei braucht man hier zum Verständnis kein Hintergrundwissen über Philosophie oder griechischer Mythologie.

Bilder von hochkarätigen Fotografen. Von der Magnum-Retrospektive und den Frühwerken des großen Henri Cartier-Bresson bis hin zu den Landschafts- und Naturfotografien von Sebastião Salgado oder einer Retrospektive der Berliner Agentur „Ostkreuz“. Darüber hinaus gab es auch schon Ausstellungen zu Themen aus den Bereichen Film oder Malerei. Viele der Wechselausstellungen werden oder wurden an weiteren Orten gezeigt, wie zum Beispiel gerade die Vergangene über Peter Keetmann. Die machte schon Station in den Hamburger Deichtorhallen oder im Essener Museum Folkwang.

Ich, mit meinem Interesse für Fotografie, habe dort bereits schon zahlreiche Ausstellungen  besucht. Enttäuscht war ich gar nie, besonders gefallen haben mir die Bilder von Sebastião Salgado (Film „Salz der Erde“) oder auch vergangenes Jahr die „AUGEN AUF! 100 Jahre Leica Fotografie“.

Neue Ausstellung ab 11.Oktober 2017: Martin Parr  Souvenir – A Photographic Journey

Ab 11.Oktober 2017 läuft jetzt die Ausstellung Martin Parr Souvenir – A Photographic Journey, bis 28. Januar 2018.  Auch diese hat zuvor schon in anderen Städten haltgemacht, u.a. in Wien im Kunsthaus, also gleich nebenan bei Herrn Hundertwasser. Ich habe über das Internet einen Blick darauf geworfen. Alltags- und Straßenfotografie, oft komisch und very british. Zusätzlich konnte ich auch hier in München vorkosten. Im Kunsttunnel werden bereits jetzt einige Bilder von Martin Parr gezeigt. Ich werde mir diese Ausstellung im Foyer auf jeden Fall ansehen.

Die Ausstellung – Auch bei der „Langen Nacht“ – mit prominenter Live-Musik

Und noch was Interessantes habe ich auf der Internetseite der Kulturstiftung Versicherungskammer herausgefunden. Im Rahmen der Münchener Museumsnacht am 14.Oktober ist auch diese Ausstellung geöffnet. Mitsamt einem begleitenden Auftritt der legendären Krautrock-Kapelle „Guru Guru“ und „The Crazy World of Arthur Brown“. Im Rahmen der Museumsnacht brauche ich zwar ein Ticket, aber allein schon der Auftritt dieser beiden Bands sind die 15 Euro für das Museumsnacht-Ticket wert. Erst recht, wenn man auch noch in andere Museen einen Blick werfen will. Ganz in der Nähe ist zum Beispiel das ethnologische „Museum Fünf Kontinente“.

Ich gebe grundsätzlich keine Garantie, aber die Gefahr, mich irgendwann im Lauf der Museumsnacht genau in der Ausstellung „Martin Parr“ anzutreffen ist verdammt groß.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter

Tipp

Info die Lange Nacht der Museen in München

Wie in vielen Städten gibt es auch hier in München eine Lange Nacht der Museen. Nämlich am 14.Oktober 2017, von 19.00 Uhr bis nachts um 2.00. Das Ticket kostet 15 Euro. Damit kommt man in alle Museen und andere Institutionen, die daran teilnehmen. Das Programm findet ihr im Internet oder in gedruckter Version in vielen Museen, aber auch in Kneipen und anderen Institutionen. Wer noch nie dabei war, der sollte es mal ausprobieren, auch wenn er jetzt nicht der große Museumsfreak ist. Ich glaube nicht dass es eine Enttäuschung geben wird.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter

2 Comments
  • Tabea
    Posted at 10:45h, 06 Oktober Antworten

    Da kann man ja echt neidisch werden, denen Ausstellungen mit Fotografien sucht man in meiner Umgebung eher vergebens. Dabei hätte ich durchaus Lust, sowas zu besuchen.

    Liebe Grüße

    • Geri Barreti
      Posted at 14:34h, 06 Oktober Antworten

      Hallo Tabea,
      München ist auch nur ein großes Dorf 😉

Post A Comment