Triptycon N°3 – Weihnachten - 24notes
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Triptycon N°3 – Weihnachten

Triptycon N°3 – Weihnachten

Intro

Ein Triptychon war ursprünglich ein dreiteiliges Altargemälde, meist im sakralen Kontext. Ein berühmtes Beispiel dafür: der Isenheimer Altar, heute zu sehen im Musée d’Unterlinden in Colmar.

Mittlerweile ist diese Bildform aber längst dem sakralen Rahmen entsprungen und die Bildmotive sind oft ausgesprochen profan. Das gilt für gemalte Triptychen genauso wie für fotografische. Auch in der Disziplin „Fototriptychon“ war ich zu keiner Zeit ein Pionier gewesen.

Weihnachtstriptychon

Vielleicht denkt der ein und andere jetzt, der Barreti, jetzt begeht er Verrat an sich selbst. Denn nun habe ich mir schon bei Triptycon N°3 ein religiöses Thema ausgesucht. Ich gestehe: ja das habe ich. Verrat an mir begangen habe ich indessen nicht: ich bin zwar kein Sakralkünstler, doch habe ich religiöse und/oder spirituelle Themen bei meiner Fotokunst zu keiner Zeit ausgeschlossen. Ich sehe auch keinen vernünftigen Grund warum ich das sollte.

 

Licht in das Dunkel

Weihnachten ist ein Fest, das sowohl Gläubige als auch andere bewegt. Sicher teilweise deshalb, weil niemand dem ganzen Kommerzrummel vor dem Fest entgehen kann. Hierzulande feiern praktisch alle Weihnachten. Bei manchen Familien gibt es nach wie vor einen großen Gabentisch, bei den meisten ein gutes Essen. Andere wiederum feiern auf eher besinnliche Weise bei einem Gläschen Wein. Viele gehen an Heiligabend auch in den Gottesdienst, auch solche, die während des Jahres eher selten in der Kirche anzutreffen sind.

Prinzip Hoffnung

Weihnachten ist für viele so etwas wie ein Sinnbild der Hoffnung. Da wird jenes Kind geboren, in einem Stall, also nicht etwa abgehoben in einem prunkvollen Palast. Symbolisch bedeutet dieses Kind für viele so etwas wie einen Lichtblick. Ein Funken Hoffnung. Im Grunde genommen lehrt die christliche Religion hier auch nichts anderes: die Menschen damals warteten auf den Messias, den Erlöser, der ihnen Hoffnung gibt. Diese weihnachtliche Symbolik lebt bei den Gläubigen fort – und wurde weit über die Grenzen der christlichen Bekenntnisse hinausgetragen.

Hoffnung ist überlebenswichtig. Dies wird uns auch allen jetzt in der Weihnachtszeit vor Augen geführt. Zumindest allen, die sich vom Weihnachtskommerz nicht völlig verblenden lassen haben. Es gibt viele Probleme, die wir anpacken müssen. In der Familie und in der großen Politik. Dafür gibt es auch Lösungen, und wenn wir sie suchen, dann haben wir auch die Chance sie zu finden. Es gibt viele Lichter im Dunkel.

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