"Reflexlandschaften"...und das Auge des Fotografen - 24notes
18822
post-template-default,single,single-post,postid-18822,single-format-standard,bridge-core-1.0.5,cookies-not-set,ajax_fade,page_not_loaded,,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-theme-ver-18.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.2,vc_responsive
 

„Reflexlandschaften“…und das Auge des Fotografen

„Reflexlandschaften“…und das Auge des Fotografen

Spiegelbilder waren und sind beliebte Fotomotive. Man findet sie sehr zahlreich, auf praktisch allen Fotoplattformen im Internet, auf Postkarten, Kalendern und in Bildbänden. Spiegelungen von Schilf im Wasser sind ohnehin einer der großen Klassiker bei vielen Fotografen – und werden es wohl auch bleiben.

Es müssen nicht immer Seerosen sein…

Über 100 Jahre ist es nunmehr her, als Claude Monet seine legendären Seerosen auf die Leinwand brachte. Gemalt versteht sich. Keine reinen Spiegelmotive versteht sich. Nein, die Bilder sollen eine ganz bestimmte Stimmung verbreiten. Eine ganze Landschaft, samt dem Himmelsgewölbe samt Wolken etc. wird hier auf die Wasseroberfläche reflektiert. Unzählige Künstler, sprich Maler und auch Fotografen haben sich von diesen Bildlegenden inspirieren lassen. Monet selbst verwendete für diese Bilder den Begriff „Reflexlandschaften“. Diese Bilder haben mich inspiriert….aber da kam noch etwas hinzu…

Auf der Suche…

Vor kurzem habe ich hier auf 24notes über die die Ausstellung: „Modellnaturen in der zeitgenössischen Fotografie“  berichtet. Ich habe mir überlegt, ob ich nicht selbst doch auch ganz einfache solcher Bilder mal versuchen könnte zu fotografieren. Natürlich nicht so filigran wie die Künstler dort in der Ausstellung aber….

Ich habe darüber nachgedacht, am Ufer eines der vielen Seen im Münchener Umland einmal ein paar Schilfhalme umzuknicken, damit ich ein paar interessante Spiegelmotive fotografieren könnte. Und vielleicht noch ein paar liegengebliebene Äste daneben ins Wasser zu legen. Sprich mein eigenes, wenn auch bescheidenes „Modell“ zu schaffen, aus dem dann Fotokunst entsteht.

Aber ich brauchte keine Schilfhalme umknicken. Ich habe ganz einfach meinen Fotobestand durchgeforstet und bin schnell fündig geworden. Klar, in den sozialen Medien wie Facebook und Instagram habe ich ja vor gar nicht so langer Zeit einige solcher Bilder gepostet.

Das Bild von der Titelseite

Und dann fiel es mir wieder ein: ja, da hatte ich vor vielen Jahren ein Motiv auf der Internetplattform fotocommunity.de gepostet, das dort sogar mal auf der Titelseite gelandet ist. Nach einer mehrjährigen Pause bin ich auch auf dieser Fotoplattform wieder aktiv – und musste feststellen, dass ich dieses Bild dummerweise dort entfernt habe. Damals aber hatte ich meine Bilder schon regelmäßig archiviert. Also bin ich relativ schnell fündig geworden. Damals habe ich noch mit völlig anderen Bildformaten gearbeitet. Hier also nochmals das Bild von damals…

Fazit

Man braucht für solche Motive gar nicht so großartige Verrenkungen zu machen. Neben der Kamera braucht man nur noch das allerwichtigste Instrument für jeden Fotografen und Fotokünstler: das Auge…plus noch eine Portion Phantasie.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: NewsletterRSS-FeedFacebookTwitter

1 Comment
  • w.marin
    Posted at 21:33h, 25 Juli Antworten

    die fotos hier finde ich klasse.
    gruß w.marin

Post A Comment