111 Orte in München, die man gesehen haben muss - 24notes
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111 Orte in München, die man gesehen haben muß

111 Orte in München, die man gesehen haben muss

Zwei Bücher von Rüdiger Liedtke, Taschenbücher, jeweils 240 Seiten, Emons Verlag

111 Orte in München, die man gesehen haben muss, broschiertes Buch, Erstausgabe 2011, aktualisierte Neuauflage Juni 2016

und

111 Orte in München, die man gesehen haben muss, Band 2, broschiertes Buch, Erstausgabe 2012, aktualisiert Neuauflage April 2016

111 Orte in München, die man gesehen haben muss

Vor kurzem habe ich bereits über ein Buch dieser Reihe geschrieben. Da es mir gefallen hat, habe ich mich kurzerhand entschlossen, weitere zwei Bücher dieser Reihe über München zu kaufen. Das Aufbauschema ist dem ersten Band recht ähnlich: links eine Seite mit Text und gegenüberliegend ein ganzseitiges Foto. Autor Rüdiger Liedtke besticht auch in diesen beiden Büchern mit seinem knappen informativen Stil.

für Besucher, die über das Pflichtprogramm hinausgehen wollen

Als ich zuhause in die Bücher hineinschaute, stellte ich bereits am Inhaltsverzeichnis fest: die Orte und Themen der beiden Bände sind insgesamt nicht so speziell wie in „111 Orte in München, die Geschichte erzählen“. Es ist beispielsweise von einigen Orten im Englischen Garten die Rede, die für jeden interessant sind, der mehr sehen will, als nur den chinesischen Turm und den Monopteros. So zum Beispiel von den Eisbachsurfern, dem Stauwehr in Oberföhring, dem „Amphitheater“ und noch vieles mehr.

Weiter liegt das Augenmerk auf interessanten Einzelobjekten in verschiedenen Münchner Museen, so z.B. das Foucaultsche Pendel im Deutschen Museum oder Albrecht Altdorfers grandioses Gemälde „Die Alexanderschlacht“ in der Alten Pinakothek.

Auch Kirchenbesucher kommen nicht zu kurz: Eine Doppelseite befasst sich dabei mit der modernen Herz-Jesu-Kirche in der Lachnerstraße und ihrer fantastischen Architektur. Ich finde, dass die Besucher unserer Stadt diesen Sakralbau zu Unrecht vernachlässigen, obwohl nicht weit vom Nymphenburger Schloss. Sogar Ausgehtipps für den Abend fehlen nicht. Eine besondere Lokalität ist z.B. der Schelling-Salon in der Maxvorstadt. Eine gute Adresse vor allem für Billardspieler.

weniger Bekanntes abseits der Touristenpfade, manchmal auch für Einheimische

Viele der insgesamt 222 Orte, die der Autor in den beiden Bänden beschreibt, sind zwar sehr lohnende, aber doch eher ausgefallene Sehenswürdigkeiten. Ein Besuch des Bogenhausener Friedhofs z.B. gehört nicht unbedingt zum Pflichtprogramm für jeden Stadtbesucher, ist jedoch wegen der zahlreichen Prominenten-Gräber lohnend.

Weiter liest man von Denkmälern, Skulpturen und Statuen und kleineren Museen. Von ausgefallenen Theatern wie die Kriminalbühne „Blutenburg Theater“ und auch von dem legendären Kino „Museum Lichtspiele“, in dem mittlerweile seit über 40 Jahren die „Rocky Horror Picture Show“ gezeigt wird.

Schließlich gibt es da noch das „inoffizielle“ Denkmal von „Michael Jackson“ am Promenadeplatz direkt vor dem Hotel „Bayerischer Hof“. Gar nicht so unbekannt, wie ich die Erfahrung machen durfte. Als ich mal in der Nähe zu tun hatte, fuhr ich mit dem Taxi dorthin. Ich sagte dem Fahrer (scherzhafterweise), dass ich zum „Michael-Jackson-Square“ fahren möchte. Der Fahrer wusste ganz genau, wohin ich wollte.

Unbekanntes, oftmals auch für Ortsansässige

Mal ehrlich, wer hat denn schon etwas über die „Reptilienauffangstation“ in der Kaulbachstraße gehört, über das Literaturarchiv „Monacensia im Stadtteil Bogenhausen oder die „Barbarasiedlung“ in Schwabing?

Und? ist’s gut?

Wer Näheres über berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Olympiapark, unsere Kirchen und Friedhöfe oder die zahlreichen Museen erfahren möchte, wird seine Freude an den Büchern haben. Auch dann, wenn du wissen willst, was z.B. Lenin oder Michael Jackson in München so getrieben hatten. Von mir gibt es für beide Bände gute Noten!

Buchempfehlung*

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111 Orte in München, die man gesehen haben muß, Band 2 . Jetzt kaufen auf bücher.de

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Geri ist leidenschaftlicher Fotograf mit einem intensiven Blick für verborgene Details. Er arbeitet ausschließlich digital und zeigt seine Arbeiten u.a. auch bei 24notes.

1Comment
  • Franzi
    Posted at 18:51h, 19 August Antworten

    Uii, vielen Dank für diese Buchtipps quasi. Ich bin erst seit Januar quasi Münchnerin und freue mich über alles, was mir hilft München zu entdecken und zwar auch abseits von den typischen Touri-Punkten. Da scheinen die Bücher ja genau das richtige zu sein! Die ziehen doch nächsten Monat mal direkt ein.

    glg Franzi

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