Triptycon n° 1 - 24notes
17133
post-template-default,single,single-post,postid-17133,single-format-standard,cookies-not-set,ajax_fade,page_not_loaded,,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-theme-ver-16.5,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.7,vc_responsive
 

Triptycon n° 1

Triptycon n° 1

Definition

Wer den Begriff Triptychon hört, der denkt zunächst an einen dreiteiligen Flügelaltar in einer Kirche. Ganz logischerweise Gemälde mit christlichen Motiven. Manchmal drei, manchmal aber auch nur ein Gemälde auf drei Tafeln verteilt.

Künstler der Moderne haben dieses Konzept des Triptychon bei ihren Bildern vielfach für weltliche Motive übernommen. Zum Beispiel Max Beckmann, aber auch der englische Maler Francis Bacon. Diese Bilder findet man heute weniger in Kirchen, sondern eher in Kunstmuseen.

Ein Triptychon mit fotografischen Motiven? Da bin ich nicht der erste, der auf diese Idee gekommen ist. Man braucht nur auf einer der vielen Fotoplattformen im Internet den Suchbegriff „Triptychon“ eingeben, und jede Plattform und auch jede andere Suchmaschine spuckt eine Unmenge an Ergebnissen aus. Mein Debüt machte ich mit einer abstrakten Szenerie. Gibt es zwar auch bereits, aber vergleichsweise mit anderen Motiven noch relativ selten. Übrigens: wer meint ich habe beim Titel einen Rechtschreibfehler übersehen, der irrt. Ich will mich bewusst von allem abgrenzen, was bisher den Namen Triptychon trug, deswegen habe ich mich hier für die Schreibweise „Triptycon“  entschieden

triptychon

Was soll dieses dreiteilige Kunstwerk?

Nichts was man in einer Kirche finden würde, weder Altarbild noch Kirchenorgel. Auch wenn beim allerersten Betrachten sicher einige denken, hier könnten Orgelpfeifen abgebildet sein. Was auf den Bildern abgebildet ist erzeugt zwar Geräusche oder Töne, es handelt sich aber nicht um ein Musikinstrument im herkömmlichen Sinn. Bei experimenteller Musik könnte man das oder die Objekte vielleicht verwenden. Ich weiß nicht ob jemand dazu einmal auf die Idee gekommen ist.  Vielleicht kommt jemand ja in Zukunft auf den Geschmack. Alles was Laute von sich gibt kann auch Musik machten, vorausgesetzt man definiert den Begriff „Musik“ entsprechend weit. Ich selbst befürworte dies.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: NewsletterRSS-FeedFacebookTwitter

Geri ist leidenschaftlicher Fotograf mit einem intensiven Blick für verborgene Details. Er arbeitet ausschließlich digital und zeigt seine Arbeiten u.a. auch bei 24notes.

1 Comment
  • Röttchen
    Posted at 20:44h, 02 März Antworten

    Es gab mal eine IT Firma in Bayern, die sich so nannten… allerdings waren die tatsächlich zu blöd, richtig zu buchstabieren…

Post A Comment