Abstrakte Etüden - 24notes
20038
post-template-default,single,single-post,postid-20038,single-format-standard,bridge-core-2.1.9,cookies-not-set,ajax_fade,page_not_loaded,,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-theme-ver-20.6,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-6.1,vc_responsive
 

Abstrakte Etüden

drei fotoetüden

Abstrakte Etüden

Bilder, die aus der Wirklichkeit gegriffen sind. Bilder, die die Realität zeigen. Auch wenn wir sie so wie wir sie auf diesen Bildern hier sehen im Alltag nicht wahrnehmen. Genau dies war schon bei vielen meiner vorherigen Serien ein Grundanliegen. Dabei möchte ich keineswegs die Wichtigkeit dieser Dinge betonen. Um im Alltag zu bestehen, muss unser Verstand das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden können, also zwangsläufig bestimmte Nebensächlichkeiten ausblenden. Das ist grundsätzlich auch gut so. Trotzdem: Es gibt diese (vermeintlichen) Nebensächlichkeiten. Genau diese möchte ich anhand „abstrakte Etüden“ sichtbar machen.

Drei Fotoserien in sw

Serie eins

Der Begriff „abstrakt“ an sich sagt alleine noch nicht viel über ein Bild aus. Grundsätzlich bedeutet aber abstrakt nichts weiteres als „nicht gegenständlich“. Fachleute aus dem Bereich der Kunst sehen allerdings oftmals auch in stark verfremdeter gegenständlicher Kunst bereits abstrakte Kunst. Ich persönlich schließe mich hier an dieser Stelle diesem Standpunkt an und bezeichne die obigen Fotos als abstrakt. Der Fokus liegt hier auf den Linien und den Strukturen und nicht auf der eigentlichen Gestalt des Gegenstands – auch wenn man mit einiger Fantasie den Gegenstand noch erkennt

Serie zwei

Auch hier erkennen wir den Gegenstand noch…ja wir haben hier Bodenfliesen, aber was stellen die weiteren Gegenstände dar, die wir hier auf dem Bild sehen? Ich finde, das können wir dahingestellt lassen, denn an dieser Stelle kommt es auf etwas ganz anderes an. Anders als bei der ersten Bildserie spielen bei diesen Bildern Strukturen keine Rolle, anstatt dessen Flächen und Linien, genauer gesagt gerade oder gerundete Linien.

Serie drei

Bei dieser Serie schließlich gibt es keine Linien mehr, in erster Linie Flächen in verschiedenen Grautönen, mit gewissen Unsauberheiten. Weiter erkennt man noch ganz subtile Strukturen, die aber Rätsel aufgeben: handelt es sich bei der Struktur, die hier zu sehen ist, tatsächlich um eine gewollte Struktur, oder sehen wir hier etwa Unreinheiten oder Verschmutzung?

…last but not least

Alle Bilder sind zwar mit Lightroom bzw. Photoshop bearbeitet, aber keine Fotomontagen.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden:  RSS-FeedFacebookTwitter

No Comments

Post A Comment