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Wer heute in der Stadt unterwegs ist – soweit es überhaupt noch geht – der merkt, dass wir in außergewöhnlichen Zeiten leben. Das Stadtbild hat sich verändert. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen gehe ich momentan zum Fotografieren nicht auf die Straße. Auch wenn ich dabei ganz allein durch die Stadt streife, so kann ich unter Umständen trotzdem Probleme mit den Ordnungshütern bekommen. Weil es eben nun mal kein „triftiger Grund“ ist, die Wohnung zu verlassen um auf Fototour zu gehen. Ich weiß zwar definitiv nicht wo und warum hier eine Ansteckungsgefahr besteht. Aber sei es drum, für dieses Projekt „OPEN“  konnte ich mich problemlos aus meinem großen Fotoarchiv bedienen…was ich auch nächstens für einige andere Projekte noch tun werde…

Geisterstadt?

Zum Glück ist mir Quarantäne erspart geblieben. Bisher wenigstens. Ich konnte auf die Straße um zum Einkaufen zu gehen, zwischendurch mal einen Spaziergang zu unternehmen oder um mich als Radfahrer sportlich zu betätigen. Letzteres ist mir persönlich am wichtigsten. Ich hoffe, dass dies in Deutschland und in Bayern weiterhin möglich ist, und dass die Verantwortlichen es nicht aus irgendwelchen Gründen für notwendig erachten die Ausgangssperren noch weiter zu verschärfen. Ist auch gestern zum Glück nicht passiert!

Einen Eindruck von der Situation in München verschaffen konnte ich mir. Die Straßen tatsächlich relativ ruhig. Aber bei weitem nicht völlig tot. Eine Geisterstadt, wie man vermuten möchte ist München aber auch in diesen Tagen nicht. Zumindest dort wo ich zur Zeit verkehre. Trotzdem fällt eine Sache auf, und das ist auch gut so: die Leute halten zueinander Abstand, zumindest meistens…

Corona Mania

Zum Glück nicht. Auch wenn es in Deutschland zum Glück bislang nicht so weit gekommen ist wie in Italien oder Spanien, so habe ich trotzdem Hochachtung vor allen, die in dieser Zeit das Allerwichtigste in unserer Gesellschaft am Laufen halten. Eben weil um das Thema eine riesige Hysterie herrscht stelle ich mir es verdammt unangenehm vor, tagtäglich face to face mit vielen Leuten Kontakt zu haben. Natürlich ist das Virus auch keineswegs ungefährlich…schließlich sind z.B. in einem einzigen Seniorenheim bei Würzburg schon mehr als zehn Leute gestorben. Niemand will wohl dieses Virus an seine betagten Verwandten weitergeben!

Heroes, not just for one day

Die Helden im Alltag der Corona Krise kennen wir ja mittlerweile alle: die Ärzte, die Pflegekräfte in Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen (hoffentlich bleiben sie es auch noch in der Post Corona Zeit) und neuerdings auch die Kassierer an den Kassen der Drogerie- und Supermärkte (verdienterweise). Zum Glück hat man zwischenzeitlich an vielen Kassen Schutzscheiben angebracht. Sicher nicht verkehrt! Auch einige weitere Berufsgruppen sollte man hier nicht vergessen: wer hat denn eigentlich schon großartig einmal hier an das Putzpersonal in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen gedacht?

Hier im speziellen aber möchte ich mich aber mit einer anderen Gruppe von Leuten beschäftigen…

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Dieses Schild sieht man häufig an Kneipen leuchten (zurzeit natürlich nicht), aber auch an Imbissen und Take-Aways und an Kiosken. Zum Glück dürfen diese Läden zurzeit noch auf machen. Ich hoffe durch die ganze Krise hindurch…aber wir sollten es uns hier in Bayern fairerweise verkneifen, dass wir hier zur Zeit an den Münchner Kiosken die Späti Kultur aus Berlin übernehmen. LEUTE, BITTE KEINE VERSAMMLUNGEN AN UND IN DIESEN LOCATIONS. Das ist zurzeit nicht OK, es kann Ärger mit der Polizei nach sich ziehen. Abgesehen davon: egal wie gefährlich das Virus nun tatsächlich ist, fair sollten wir bleiben…und froh sein, dass es Leute gibt, die das Leben etwas am Laufen halten.

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