Pink Floyd Meddle - 24notes
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Musiktipp

Pink Floyd Meddle

Pink Floyd Meddle

Pink Floyd „Meddle“

Fünfzig Jahre ist es jetzt her, als Pink Floyd ihr Album „Meddle“ herausbrachten. Noch psychedelisch angehaucht, man hört jedoch bereits auch erste Ansätze des Progressive Stils heraus, so wie sich die Band in den Jahren darauf bei ihren späteren Alben musikalisch entwickeln sollte. Für mein persönliches Dafürhalten eines der stärksten Alben der Band, das aber leider gegenüber anderen Alben der Band wie „Wish you were here“ oder „The dark side oft he moon“ beim Publikum und den Fans etwas das Nachsehen hat.

Besetzung

Wir haben hier die klassische Besetzung der Band mit Roger Waters (Bass, Gesang), David Gilmour (Bass, Gitarre, Gesang) , Richard Wright (Keyboard, Gesang) und Nick Mason (Schlagzeug, Percussion). Also so wie es auch während der Siebziger Jahre blieben wird.

Das Album

Ich spreche hier von Seite 1 und Seite 2. Denn ich hatte das Album bereits in den 80er Jahren einmal zu Weihnachten in der Vinyl Version geschenkt bekommen (mit meinem 1966er Baujahr war Pink Floyd ja eigentlich sogar noch vor meiner Zeit). Auch wenn ich es zwischenzeitlich als CD besitze!

Seite 1

Die Stücke auf der A-Seite lassen bereits stark erahnen, wie sich Pink Floyd musikalisch gesehen weiterentwickeln sollte. Der Klassiker „One of these days“ beginnt mit Windrauschen und entwickelt sich zu einem  recht rockigen Instrumentalstück (sieht man von dem einen Satz einmal ab, den Nick Mason in der Mitte des Stücks hineinröhrt). Der Bayerische Rundfunk hat das Stück eine Zeit lang als Titelmusik für seine Sendung „Space Night“ verwendet. Auch ist das Stück auf vielen Greatest Hits Alben der Band zu finden. Früher spielten es Pink Floyd regelmäßig auf den Konzerten, heute tun es David Gilmour und Roger Waters gleichermaßen.

Das zweite Stück auf der Seite 1 „A Pillow of Winds“ ist ein eher ruhiger Love Song, vorgetragen von David Gilmour. Dieser nimmt auch im dritten Track „Fearless“ den Gesangspart…bis der Song dann am Ende mit dem Gesang der Fußballfans des FC Liverpools in Gestalt von „You’ll never walk alone“ endet.

Danach folgt „Saint-Tropez“, ein für Pink Floyd etwas eigenartiges jazzmäßig angehauchtes Stück, und last but not least „Seamus“ ein akustischer Blues begleitet vom Jaulen eines Hundes…

Soweit die Seite 1. Ganz anders Seite 2. Darauf finden wir nur ein einziges Stück: „Echoes“

„Echoes“

„Echoes“, mit echolotartigen Lauten ganz am Anfang ist anders als das was wir auf der A-Seite vorfinden. Das Stück erstreckt sich über eine ganze Plattenseite, und man kann es teilweise mit dem seitenlangen Stück des Vorgängeralbums „Atom Hearted Mother“ vergleichen. Anders als bei letzterem wird hier jedoch kein Orchester eingesetzt, die Band leistet hier die ganze Arbeit. In der Mitte des Stücks haben wir experimentelle Passagen und Klangexperimente, wie wir es von früheren Alben her kennen, wie etwa bei „Ummagumma“.

So wie das Album mit Windgeräuschen auf der A-Seite beginnt, so endet es auch wieder damit.

Das Album Cover

Wohl fast jeder hat sich gefragt, was denn auf dem Album Cover von „Meddle“ zu sehen ist. Glaubt man den Ausführungen auf der deutschsprachigen Seite von Wikipedia, dann handelt sich um ein menschliches Ohr unter dem Wasser. Versucht man, die Vorder- und die Rückseite zusammengenommen mit einer Fotosoftware zu bearbeiten, dann bestätigt sich diese Vermutung (siehe Foto)

Sicher: optisch gesehen ist das Cover des Albums interessant, aber Geschmacksache… Gerade bei “Meddle” allerdings muss man hier zu jenem Schluss kommen, der in englischer Sprache wie folgt lautet: „Don’t  judge a book by its cover! So also never judge an album by ist cover“. Auch ein Fotokünstler darf dies ruhig so sehen!

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Mit diesem Musiktipp veröffentlichen wir den letzten Artikel im Jahr 2021. ALLEN UNSEREN LESERN WÜNSCHEN WIR EIN GUTES NEUES JAHR 2022. Unser nächster Beitrag erscheint in der KW2 2022!

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